Berufsunfähigkeit gilt als das wichtigste Risiko, das unbedingt privat versichert werden sollte! Leider wird häufig vergessen, dass Berufsfähigkeit nicht nur das monatliche Einkommen schrumpfen lässt, sondern auch die spätere Rente in Gefahr bringt denn der Lohnausfall lässt meist kein Ansparen für die private Altersvorsorge mehr zu.
Wie lässt sich die Versorgungslücke ermitteln?
Um sich nicht überzuversichern ist es ratsam, seine Versorgungslücke zu ermitteln die entstehen würde, wenn man bei plötzlicher Berufsunfähigkeit vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden müsste. Dazu lässt man sich zuerst vom zuständigen Rentenversicherungsträger mitteilen, wie hoch im Falle einer Berufsunfähigkeit die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (Vollrente bzw. Teilrente) ausfallen würde. Pauschal kann man sagen, dass die volle Erwerbsminderungsrente etwa zwischen 30 % und 34 % des eigenen Bruttoeinkommens liegt, die halbe Erwerbsminderungsrente zwischen 15 % und 17 % des eigenen Bruttoeinkommens.
Und so ermitteln Sie nun Ihre Versorgungslücke:
Ihre Einnahmen im Falle einer Berufsunfähigkeit werden addiert:
gesetzliche Erwerbsminderungsrente
+ evtl. Betriebsrente
+ andere Einnahmen wie z.B. Mieteinnahmen, Zinserträge, etc.
+ verwertbares Vermögen
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= Einnahmen
Wie hoch ist Ihr monatliches Nettoeinkommen? Ermitteln Sie die Differenz und Sie erfahren den Betrag, der Ihnen bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit monatlich fehlt (= Versorgungslücke)
Beachten Sie bitte:
Ratsam wäre es zudem, in Ihre Berechnung den Faktor Inflation sowie steuerliche Veränderungen mit einzubeziehen. Beides kann die Versorgungslücke nochmals vergrößern. Empfehlenswert ist daher eine sogenannte dynamische Berufsunfähigkeitsversicherung die dafür sorgt, dass z.B. die Inflation ausgeglichen wird.
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Wussten Sie, dass heute bereits jeder 4. Bundesbürger seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig – d.h. vor regulärem Renteneintritt – aufgeben muss? Berufsunfähigkeit stellt eine große Gefahr dar in soziale Abhängigkeit zu geraten, denn allein mit der staatlichen Hilfe in Form der sogenannten Erwerbsminderungsrente lässt es sich mehr schlecht als recht leben. Der Gesetzgeber hat vor einigen Jahren Änderungen bei der Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit vorgenommen. Jetzt ist es so, dass alle Personen, die ab 1961 geboren sind, statt der früheren gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente nur noch die Erwerbsminderungsrente erhalten. Um die volle Erwerbsminderungsrente zu erhalten müssen Sie jedoch in einem so schlechten Gesundheitszustand sein, dass Ihnen nicht mehr zugemutet werden kann, auf unabsehbare Zeit mehr als 3 Stunden pro Tag zu arbeiten. Die “halbe” Erwerbsminderungsrente bekommen Sie bei teilweiser Erwerbsminderung. Ihnen wird zugemutet noch in der Lage zu sein, für 3 bis 6 Stunden täglich arbeiten zu können – in Teilzeit – wobei die Art der Tätigkeit nicht dem Beruf, welchen Sie vor der Berufsunfähigkeit ausgeübt haben, entsprechen muss (notfalls als Pförtner oder Grünanlagenpfleger).
Ersparen Sie sich den Gang zum Sozialamt !
Allein mit der staatlichen Erwerbsminderungsrente lassen sich die alltäglichen finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen. Wollen Sie Ihren gewohnten Lebensstandard auch bei Berufsunfähigkeit aufrechterhalten, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar! Laut Versicherungsexperten gehört die BU-Versicherung mit zur wichtigsten Privatvorsorge.
Machen Sie den Versicherungsvergleich – er ist kostenlos und anonym und Sie gehen keinerlei Verpflichtung ein. Ein guter, leistungsstarker Schutz kostet Sie vielleicht weniger als Sie denken….
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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung keine echte Alternative, denn eine Rente aus der Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhält nur, wer tatsächlich in vollem Umfang erwerbsunfähig ist. Sehr häufig verweigern Versicherer daher Betroffenen die Zahlung mit dem Argument, dass dem Versicherten durchaus noch eine leichte körperliche Arbeit zugemutet werden kann und somit kein Versicherungsfall, der die Zahlung einer Erwerbsunfähigkeitsrente rechtfertige, vorliegt. Tatsächliche Erwerbsunfähigkeit kommt wesentlich seltener vor. In Frage käme die kostengünstigere Erwerbsunfähigkeitsversicherung eventuell für Studenten sowie jungen Menschen, die noch in der Berufsausbildung stehen, wo es noch keinen konkreten Beruf zu versichern gibt. Diese sollten jedoch nicht versäumen, nach Ende der Ausbildung ihre Erwerbsunfähigkeitsversicherung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umzuwandeln, damit ein vollwertiger Versicherungsschutz im Falle einer Berufsunfähigkeit besteht, welcher dann die entsprechende finanzielle Sicherheit bietet.
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